Tahiti, die Perle der Südsee?

08.03.2006, Tahiti: Der Name der Insel steht für Südsee, paradisische Zustände, Korallenriffe und türkises Wasser. Als wir in Tahiti ankommen ist es Abend und wir stehen, als wir aus dem kleinen Flughafen heraustreten, auf einem schmutzigen Parkplatz an einer schäbigen kleinen Strasse. Wir brauchen erst mal ein Bett für die Nacht und da man uns schon vorgewarnt hatte, wollen wir auch nicht lange auf der Insel bleiben, sondern morgen gleich auf die kleine Nachbarinsel Moorea übersetzen. Dort soll, fernab vom Verkehrs- und Touristenchaos, noch etwas vom Flair der Südsee übrig geblieben sein.

So übernachten wir in einem der ranzigsten Hostels unserer bisherigen Reise, das gleichzeitig auch einen der Spitzenplätze im Ranking der Übernachtungskosten einnimmt. Wir lassen uns von den Betreibern des Hostels anpflaumen, von einem betrunkenen Dauergast aus Europa beleidigen und kaufen ein paar Kekse am Flughafen gegenüber, um überhaupt noch etwas zu essen zu bekommen... Tahiti macht es uns von Anfang an nicht leicht, es zu mögen.

Am nächsten Tag wird es dann zumindest ein wenig besser, als wir am Hafen von vergleichsweise freundlichem Servicepersonal die Tickets für die Überfahrt nach Moorea kaufen und am Nachmittag entfliehen wir dem hektischen Treiben in der Hauptstadt.

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