Auf nach Moskau (1/3)

08.06.2005, Moskau: Mit unserem ersten innerrussischen Nachtzug sind wir am Morgen gut in Moskau angekommen.

Die Fahrt haben wir in einem 4-Bett-Abteil mit einer Russin (keine Verständigung möglich) und einem aus Russland stammenden Amerikaner (bessere Verständigung möglich) verbracht.

Bei dem Versuch, uns die Hände zu waschen, stießen wir allerdings auf ungewohnte Schwierigkeiten. Der Wasserhahn war nicht wie üblich zum Aufdrehen und hatte auch keinen Sensor oder sonstige technische Raffinessen, die einem so bekannt sind. Nach ausgiebigem Ausprobieren uns bekannter Hand- und Fußgriffe, um einen Wasserhahn zum Laufen zu bringen, gaben wir schließlich auf und fragten einen Menschen, der gerade im Gang stand. Zunächst verstand dieser nicht, was wir von ihm wollten, aber nachdem wir auf den Wasserhahn gezeigt hatten, griff er wie gewohnt hinter den Wasserhahn und drückte dort einen Metallpfropfen rein - und schon floss das Wasser. So einfach ist das, wenn man weiß, wo man wie gegen welche Widerstände zu drücken hat.

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