Back to the roots (4/4)

Nachdem wir nun schon so viel Neues kennengelernt und ausprobiert hatten, durfte natürlich der Kamelritt nicht fehlen.

Nachdem unsere Gastgeber von irgendwo Kamele organisiert hatten, galt es nun erstmal, eben diese zu besteigen. Nachdem die Kamele zu unseren Füßen lagen, stiegen wir mutig auf. Als wir im Sattel saßen, beugten sich unsere Kameltreiber nach vorne, nach hinten und wieder nach vorne (oder war es umgekehrt?) Sie machten uns die Bewegung vor, die das Kamel gleich beim Aufstehen machen würde und zeigten uns gleichzeitig damit, welche Bewegungen wir entsprehend machen sollten. Etwas unsicher bedeuteten wir, dass wir verstanden hatten und entsprechend bereit seien. Und dann setzte sich das Kamel in Bewegung. Wir hielten uns am Höcker fest (der sich ganz ungewohnt anfühlte - nicht wirklich schön) und das Kamel richtete sich auf. Ein wenig durchgeschaukelt, blieben wir tatsächlich oben sitzen und konnten nun die Aussicht von hier oben genießen. Obwohl, der Abstand zum sicheren Boden wahr schon gewaltig. Es galt also, nicht runterzufallen!

So durch die Umgebung geführt, hatten wir ein wenig Muße, die Landschaft zu genießen. Doch mehr noch als die Umgebung interessierte es mich, wie sich wohl ein trabendes Kamel anfühlen würde. Und als gute Reiterin traute ich mir das Ganze durchaus zu. Mein Guide leider nicht! Wahrscheinlich kann man neben trabenden Kamelen nicht herlaufen (zu schnell). Und die Tiere sind sicher unberechenbarer als Pferde.

So kam es, dass wir nach ca. 1h Kamelritt wieder heil am Lager ankamen. Diesmal ging es erst nach hinten, dann nach vorne und dann wieder nach hinten, bevor wir wieder sicheren Boden betreten konnten.

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